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Vom Bauer, der ein Magier war 27. September 2006

Posted by Micha in Brasil 2006, Offroad.
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You can think and you can fight, but the world’s always movin’, and if you wanna stay ahead you gotta dance.
- (Terry Pratchett, The Amazing Maurice and his Educated Rodents)

Ich bin heute ein wenig schreibfaul, daher gibt es wenig Text und viele Bilder. Ich glaube, damit können alle gut leben.

Sonntag fuhren wir zur Farm der Familie, die dort die verschiedenen Dinge anbauen. Früher gab es auch Pferde. Die Bauern begrüßten uns sehr freundlich und wir beschlossen als erstes den Dschungel in der Umgebung eingehend unter die Lupe zu nehmen. Leider verscheuchte der Hund die Affen.

Die plötzlich aufgetauchte Klapperschlange nahm die Situation gelassen. Ein Kollege brachte es ganz gut auf den Punkt:

Six feet to death — let’s celebrate!

Also ab in einen weiteren Club. Hier kommen dann die versprochenen Bilder.

Ab Morgen bin ich dann erstmal am Strand. Bis bald!

Davis-Cup und so … 27. September 2006

Posted by Micha in Brasil 2006, Offroad.
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Sergeant Comely was working on the general assumption that where you got lots of people gathered together, something illegal was bound to happen sooner or later.
- (Terry Pratchett, Johnny and the Dead)

Das ist mein Beitrag zu den Playoff-Partien des Wochenendes. Brasilien gegen Schweden in BH. Es gibt aber nur Bilder, ich bin schließlich kein verdammter Sportreporter.





Die Caipirinha Sache 25. September 2006

Posted by Micha in Brasil 2006, Offroad.
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Never trust any complicated cocktail that remainds perfectly clear until the last ingredient goes in, and then immediately clouds.
- (Terry Pratchett, alt.fan.pratchett)

Die Planung für die nächste Woche steht nun auch. Am Mittwoch geht es zur Ilha Grande und dann am Sonntag weiter nach Rio. Für eine Woche werdet ihr also nichts von mir hören. Soviel zum Organisatorischen.

Am Anfang des Wochenendes war erstmal Regen angesagt. Eben typisches Tropenwetter: es ist warm, aber das interessiert den Regen nicht im geringsten. Frühling in Brasilien.
Donnerstag Abend besuchten wir einen der Clubs hier. Nach den obligatorischen Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren und vollständiger Angabe der Personalien ist die Stimmung umso großartiger. Die Bedienung begrüsste mich wie einen alten Freund. Und ihre Arbeit hält sie auch nicht davon ab ordentlich mitzufeiern. Nachts fährt dann jeder mit seinem Auto nach Hause. Ob der Fahrer getrunken hat, stört dabei nichteinmal die Polizei.

Rote Ampeln scheinen ebenso eher Dekouration als Teil des Straßenverkehrs. Das ist das Problem an einer Stadt wie BH. Sie war geplant für ein paar Tausend und nun leben hier ein paar Millionen. Die Infrastruktur kommt nicht mit. U-Bahnen gibt es nicht.
Nach einer weiteren Party am Freitag in Marcos Haus sollte es am Samtag nach Ouro Preto — Schwarzes Gold — gehen. Eigentlich wollten wir ein Festival besuchen, aber etwas Kultur kann auch nicht schaden: die Stadt stammt aus der Kolonialzeit Brasiliens und so ist das Stadtbild.

Auf dem Weg dorthin machten wir Halt bei einem Retaurant „Topo do mundo“ — Spitze der Welt. Der Name verprach nicht zuviel. Paraglider nutzen den Platz zum Absprung.
Abends wollte dann Grabriel seinen Geburtstag feiern. Ganz ehrlich: alleine wär’ ich wohl nicht dorthin gegangen.

Wir mussten einen Typ bezahlen, damit er auf das Auto „aufpasste“. Die Samba-Bar war in jedem Fall die Erfahrung wert. Heiss, Schmutzig und voller Leben. Ich hoffe in ein paar Tagen die Bilder zu erhalten.

SSSSKOL!!! DELÍCIA! 21. September 2006

Posted by Micha in Brasil 2006, Offroad.
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And before anyone complains about the grammar, I’m so jetlagged that my hands aren’ even in the same time zone…
- (Terry Pratchett, alt.fan.pratchett)

Frankfurt – São Paulo – Belo Horizonte und der erste, ereignisreiche Tag. Dies ist mein zum Scheitern verurteilter Versuch eines Rückblicks.

Die Idee der Lufthansa nach dem Abendessen einen Digestif anzubieten ist super, aber auf meine Bitte nach einem Gin Tonic direkt die halbe Flasche zu bekommen und dann für den Rest des Abends mit Tonic versorgt zu werden, war vielleicht doch ein bisschen zu viel. Ich hab jedenfalls super geschlafen.
Neben mir saß eine junge Brasilianerin, Fabiana, die gerade von einer Konferenz aus Hong Kong kam und darauf bestand, dass ich sie in Porto Alegre besuchen müsse. Vielleicht bleibt ja die Zeit.

Einige Stunden später wurde ich von Marco bei angenehmen 30°C vom Flughafen abgeholt und lernte kurz darauf seine Familie kennen — was abgesehen von dem Zwischenfall mit der Haushälterin auch ganz gut funktioniert hat. Alle sind hier unglaublich nett. Und hier beginnt das Abenteuer!

Zwei Kilometer südlich liegen die Sierra da Curral. Bis zum Fuß des Berges konnten wir jedenfalls das Auto benutzen. Danach wurde geklettert. Gefährlich waren hier einige wahnsinnig gewordene Insekten und tieffliegende Greifvögel.

Danach aber unbedingt chillen! Im Obergeschoss des Hauses schnappten wir uns einige Bier und selbstgebrannten Cachaça aus der Bar, drehten die Musik auf und machten es uns in der Sauna gemütlich.

Es gäbe noch viel zu erzählen. Das meiste besteht wohl nur aus Kleinigkeiten und gerade deswegen ist es so schwer darüber hier zu schreiben. Aber eines ist sicher: ich bin begeistert!

Es beginnt. 18. September 2006

Posted by Micha in Brasil 2006, Offroad.
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“I’m not going to ride on a magic carpet!” he hissed. “I’m afraid of grounds.”
“You mean heights,” said Conina. “And stop being silly.”
“I know what I mean! It’s the grounds that kill you!”
- (Terry Pratchett, Sourcery)

Endlich ist es also soweit. Morgen zur gleichen Zeit werde ich im Flieger sitzen und wenige Stunden später — wenn alles gutgeht am Mittwoch um 10h45 Ortszeit — in Belo Horizonte, Brasilien landen.
Obgleich mit etwa 2,3 Millionen Einwohnern im Südosten des Landes sicher keine Kleinstadt, wird wohl nur Fußballfans mit Weltpokalerfahrung im Jahre 1997 die Stadt ein Begriff sein.

Junge, warum fährs’e nicht nach Rio?

Das ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: im letzten Wintersemester hat Brasilianische Lebensart Einzug gefunden in die berüchtigte (Anm: das spiegelt die Meinung des Hausmeisters wohl ganz gut wieder) A3 WG. Mein Versprechen Marco zu besuchen wollte ich in jedem Fall einhalten und so ein bisschen Urlaub wäre auch mal wieder toll. Die Planung ist im besten Fall rudimentär: soviel vom Land sehen wie möglich bei maximalem Spaß. Aber Rio ist bestimmt auch dabei.

Und warum willst du das alles bloggen?

  • All the cool kids are here.
  • Postcards suck.
  • Why the heck not?
  • Für den Anfang soll das reichen. Morgen werde ich Gabriel sein deutsches Bier kaufen und endlich meine Tasche packen. Der erste echte Bericht kommt dann in ein paar Tagen — mit Bildern.